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Sexdate in Berlin – Gesetze in Deutschland

Der Escort-Service und die Buchstaben des Gesetzes – welches Recht gilt?

In Deutschland gibt es kein spezielles Gesetz für Escorts. Stattdessen kommen unterschiedliche Normen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), dem Strafgesetzbuch (StGB) sowie die Prostitutionsgesetz (ProstG) zur Anwendung, aus denen sich die rechtlichen Vorgaben ableiten lassen. Grundsätzlich wird dabei angenommen, dass eine Escortdame auch eine erotische Dienstleisterin ist und nicht nur eine Begleitung.

Erotische dienstleistungen

Escorts müssen mindestens 18 Jahre alt sein Minderjährige dürfen nicht als Escorts arbeiten. Das StGB legt gleich in einer ganzen Reihe von Normen (hauptsächlich § 174 – § 182) dar, dass sexuelle Handlungen an Minderjährigen unter Strafe stehen. Interessant ist diesbezüglich vor allem § 182 Absatz 2 StGB. Strafbar ist demnach jede volljährige Person, die mit einem Minderjährigen gegen Bezahlung Sex hat. § 2 BGB setzt die Volljährigkeit auf 18 Jahre. Das erlaubte Eintrittsalter für Escorts beträgt folglich 18 Jahre. In der Praxis ist dies übrigens nur seltenrelevant: Die meisten Agenturen verlangen ein Eintrittsalter von 21 Jahren. das ist bei VerveBerlin auch der Fall.

Escort Gesetze

Kunden erwächst trotz Bezahlung kein Anrecht auf erotische Dienste für die erotischen Dienstleistungen der Escorts gilt § 1 ProstG. Diese Norm von 2002 ist etwas missverständlich formuliert. Hier ist von Forderungen, sexuellen Handlungen und einem vorher vereinbarten Entgelt die Rede. Dies bedeutet, dass eine Zahlungspflicht für den Kunden besteht, wenn die erotischen Dienstleistungen bereits vollzogen worden sind. Dem Kunden erwächst allerdings nach der üblichen Vorkasse kein Anrecht auf Sex. Er hat lediglich das Recht, die Rückzahlung des Geldes zu fordern. Diese Norm lässt sich allerdings noch weiter auslegen: Es ist der Escortdame nicht erlaubt, mit dem Kunden nachzuverhandeln. Sie darf nicht mit ihm schlafen und ihn hinterher darüber informieren, dass er deshalb mehr zu bezahlen hat. Alle Vereinbarungen über die Kosten müssen vorher getroffen werden. Escorts dürfen ein Date abbrechen. Eigentlich ist diesbezüglich kein besonderes Gesetz nötig, weil es zumeist in den Escortvereinbarungen der Agenturen vermerkt ist: Escorts dürfen jederzeit ein Date abbrechen. Allerdings erwächst dem Kunden dadurch ein Anrecht auf eine (zumindest teilweise) Rückzahlung des Honorars (einschlägigsind § 611 – § 630 BGB). Es sei denn, der Abbruch des Dates erfolgte aus gewichtigen Gründen. So darf der Kunde die Dame beispielsweise nicht zu illegalen Handlungen nötigen – dazu zählt natürlich auch Sex gegen ihren Willen. Escorts dürfen Agenturen jederzeit verlassen lange herrschte ein Rechtsstreit darüber, ob der Vertrag, den eine Dame mit einer Escortagentur für die Laufzeit bindet ist oder ob er jederzeit gekündigt werden kann. Dies ist relevant, weil die Damen zwar in aller Regel Freiberuflerinnen sind, aber es häufig sogenannte „Exklusiv-Klauseln“ geben. Die Damen dürfen also Kunden beliebig ablehnen, während der Vertragslaufzeit aber in einer bestimmten Region nur für eine Agentur tätig sein. Inzwischen ist klar, dass solche Verträge jederzeit von der Escort aufgekündigt werden dürfen. Das Gesetz schreibt im StGB klar vor, dass keine Hindernisse aufgebaut werden dürfen, welche die Aufgabe einer solchen Tätigkeit behindern. Hinzu kommt Artikel 12 Grundgesetz, der die Berufsfreiheit regelt. Es ist nach allgemeiner Verkehrsanschauung nicht erlaubt, die Tätigkeit von Freiberuflern durch Dienstleistungsverträge exklusiv zu gestalten. Wie in allen Bereich des privaten und gesellschaftlichen Lebens ist in Deutschland alles (fast?) geregelt. Da ein Escortdate mit einer charmanten Dame von Verve entspannt ablaufen soll, braucht man die ganze Welt der Paragrafen und Gesetze nicht. Aber für den Schutz unser Escortdamen ist es trotzdem gut das es sie gibt.

Sie sollen ja geniessen und wir kümmern uns um den Rest das ist unser Geschäftsprinzip.